So, nachdem ich drei Tage gebraucht hab um hier nen PC zu finden, mit dem ich meinen Blog bearbeiten kann, gibts nun mal eine laengeren Post ueber Phnom Penh und Sihanoukville.
In Phnom Penh war vor allem eines angesagt: Sight Seeing und zwar nicht zu knapp. So gings an unserem ersten Tag gleich durch die ganze Stadt und zwar zu Fuss! Eigentlich nicht so wild, waere da nicht die enorme Hitze (um Mitternacht waren es noch 32 Grad!) und die brennende Sonne gewesen. Aber wir (Roberto & ich) kaempften uns durch und schauten uns das National Museum, den Koenigspalst sowie die Silverpagoda an und streiften ausserdem durch mehrer Strassen. Auffaellig sind die vielen Bettler in der Stadt, die auch oft noch versehrt sind. Viele Kinder sind auch dabei. Allerdings habe ich schon vorher gelesen, dass sich in Phnom Penh eine Art professionelle Bettlerszene enwickelt hat, weshalb man sich es zwei mal ueberlegen sollte wem und ob man Geld gibt. Nichtsdestotrotz habe ich mich in der Stadt niemals unwohl oder unsicher gefuehlt.
Am naechsten Tag ging es dann mit dem Tuk Tuk zu den Choeung Ek Killing Fields, auf denen das Regime der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 etwa 17.000 Menschen exekutierte. Massengräber mit 8.895 Leichen wurden hier nach dem Fall der Diktatur entdeckt, viele der Toten waren frühere Insassen des Tuoul-Sleng Gefängnisses, das wir im Anschluss besuchten. Es wird auch „Museum des Völkermords“ genannt und ist unter dem Namen S-21 bekannt. Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Schulgebäude der Stadt, das von den Roten Khmer nach der Eroberung Phnom Penhs der systematischen Folterung der Insassen diente. Wenn man durch die Gebaeude laeuft und im Kopf hat, dass all diese schrecklichen Dinge gerade mal 30 Jahre her sind wird es einem echt mulmig. Ich musste mich danach erst mal hinsetzten und die ganzen Dinge verarbeiten, die ich gesehen bzw. gelesen hatte.
Im Guesthouse zurueckgekommen entschloss ich mich kurzfristig doch schon am naechsten Tag nach Sihanoukville zu fahren. Ben, ein Schweizer, schloss sich mir an. Ich war reif fuer Sonne und Meer!
In Sihanhoukville angekommen gings gleich mal zum Meer um in der Abendsonne noch mal ins kuehle Nass zu huepfen. Anschliessend Seafod BBQ (Barracuda fuer 3 $) und ein paar frisch gezapfte Bierchen fuer nicht mal 40 Cent! Natuerlich wollte ich unbedingt Barkeeper Mike sehen, den Rosi und Hannes letztes Jahr kennengelernt haben. Er hat seinen Arbeitsplatz gewechselt und arbeitet jetzt in Jacks Shack, einer Bar, die einem Belgiar gehoert. Wir feierten da auch gleich die ganze Nacht durch und im Morgengrauen gings nach Hause. Die naechsten Tage hingen wir am Strand ab, spielten Pool, speisten und tranken in Jacks Shack. Mehr ist eigentlich nicht passiert. Just Relax!
Allerdings gibt es eine Sache, die mir hier nicht ganz in den Kram passt: Prostitution. Auffaelig viele Maedchen gehen hier anschaffen. Wenn man mal ein paar Tage hier ist und mit bekommt auf welche Art und Weise manche Typen mit den Maedels umspringen kriegt man echt das Kotzen!
Trotzdem waren die letzten fuenf Tage hier eine gute Zeit, in der ich einige Menschen kennen gelernt und mit ihnen tolle Stunden verbracht habe.
Morgen gehts fuer mich dann weiter nach Siam Reap, mal wieder ein paar Tempel anschauen. Ich bin schon gespannt!
Ach ja: es gibt wieder neue Pics!
Alter, wie geil! "Auf unseren Spuren"
AntwortenLöschenYeah Mike, wie er leibt und lebt!
AntwortenLöschenSchönes Ding!
Purer Neid kommt auf...
Hannes