Donnerstag, 30. Juli 2009

Wieder ne Grosstadt!

Was eine Anreise! Nach zwoelf Stunden Busfahrt (mit Panne und rush Hour in Kuala Lumpur) sind wir vor einer Woche in Melaka angekommen.
Ursprünglich wurde Malakka von den Chinesen als Sammel- und Umschlagplatz für Gewürze gegründet. Aufgrund seiner günstigen Lage entwickelte es sich schnell zu einem florierenden Handelshafen. Von 1511 bis 1641 stand Malakka unter portugiesischer, dann mit einigen Unterbrechungen bis 1824 unter holländischer Herrschaft. Bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1957 gehörte die Stadt wie die gesamte malaiische Halbinsel zum britischen Kolonialreich. Von der europaeischen Herrschaft zeugen heute noch jede Menge koloniale Bauten, vor allem in der Altstadt aus holländischer Kolonialzeit rund um den roten Platz.


RoterPlatz

Neben Malayen und Indern leben auch viele Chinesen in Melaka. Sie konzentrieren sich hauptsaechlich in der chinesischen Altstadt, wo sie Restaurants, Hotels oder Souvenierlaeden betreiben.

Nach vier recht entspannten Tagen in Melaka ging es fuer uns schliesslich nach Kuala Lumpur.
Zwar ist die Stadt wesentlich kleiner als Bangkok, aber dafuer ist sie genau so laut und hektisch. Autos draengen sich zwischen riesigen Finanzgebaeuden durch die Strassen, waehrend die Fussgaenger in Chinatown das gleiche tun. Hier reiht sich Shop an Shop und Restaurant an Restaurant. Bars gibts natuerlich auch einige, was wir am Tag unserer Ankunft gleich mal ausnutzen wollten, es war Stephans Bergfest. Nachdem unser erstes 0.33er Carlsberg aber gleich mal so viel gekostet hat wie drei Mahlzeiten, haben wir auf ein alt bekanntes Gebraeu aus dem Supermarkt zurueckgegriffen. Seht selbst...


Ein Stueck Heimat

Die Wirkung des guten alten Oettingers wird einigen bekannt sein und so ist auch nicht verwunderlich, dass der Kater am naechsten Morgen eher staerker ausgepraegt war. Ausser einem Bummel durch Chinatown und das indische Viertel war an diesem Tag nicht viel mehr drin.
Dafuer gings heute in den hochmodernen Finanzdistrikt, in dem sich mehrere Malls und unzaehlige andere Hochhaeuser befinden. Das bekannteste Gebauede sind natuerlich die Petronas Twin Towers, die wir auch heute Nacht noch einmal besuchen werden. Besonders kurios war Cosmos World im Times Square, ein Vergnuegungspark mit einer Achterbahn die sich durch das halbe Einkaufszentrum schlaengelt.


Petronas Towers

Nach 19 Tagen in Malaysia gehts morgen weiter nach Indonesien. Allerdings nicht wie geplant gleich nach Bali, sondern zu erst eine Woche nach Java. Wir haben naemlich in Georgetown ein deutsch/indonesisches Paerchen kennengelernt, die uns zu sich nach Solo eingeladen haben. Das koennen wir ja nicht einfach ablehnen. Deshalb gehts morgen nach Yogyakarta.

Hier gibts wieder mal neue Bilders und auch zwei kurze Videos!

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